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Ausschlagung der Erbschaft

Sind Sie aufgrund gesetzlicher Erbfolge oder aufgrund eines Testaments oder Erbvertrags Erbe oder Miterbe, müssen Sie sich überlegen, ob Sie die Erbschaft annehmen oder...

Für die Entgegennahme der Ausschlagungserklärung fällt eine Gebühr an. Deren Geschäftswert bemisst sich nach dem Wert der ausgeschlagenen Erbschaft (nach Abzug der Schulden). Die Gebühr beträgt mindestens 15 Euro.

Die Ausschlagung muss gegenüber dem zuständigen Nachlassgericht erklärt werden. Die Erklärung muss entweder zur Niederschrift des Nachlassgerichts oder in öffentlich beglaubigter Form abgegeben werden. Ein formloser Brief an das Nachlassgericht genügt nicht.

Sind Sie aufgrund gesetzlicher Erbfolge oder aufgrund eines Testaments oder Erbvertrags Erbe oder Miterbe, müssen Sie sich überlegen, ob Sie die Erbschaft annehmen oder ausschlagen. Hierbei sind vor allem Haftungsfragen abzuwägen. Haben Sie sich entschlossen, die Erbschaft nicht anzunehmen, müssen Sie in der Regel innerhalb von sechs Wochen die Ausschlagung der Erbschaft erklären.

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